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Sommerausfahrt am 11./12.07.2026

Trotz widrigen Wetters trafen sich fünf unerschrockene Motorradfahrer, um den Temperaturen zu trotzen.

Das Ziel lautete diesmal: Idar-Oberstein.

Nicht sofort verbindet man damit eine Motorradtour. Überraschend schön gestaltete sich die Anreise. Über den Schwarzwald ins Rheintal, wo die Temperaturen das erste Mal nahezu unerträgliche Ausmaße annahmen, begann die Tour. In Achern wurde nochmals der Tank gefüllt, dass Frankreich mit seinem dünnen Tankstellennetz problemlos passiert werden konnte. Nördlich von Straßburg ging es dann in das Elsass, wo in Brumath ein typisch französisches Frühstück auf uns wartete.

Frisch gestärkt durchquerten wir die Nordvogesen, um in der Nähe von Zweibrücken wieder zurück nach Deutschland zu kommen. Vorbei am dortigen Flughafen mit seinem tollen Outlet-Center, nein wir haben nicht angehalten, ging es weiter Richtung Norden.

Den kurvigen Straßen der Westpfalz folgten wir bis fast zum Hunsrück. Da wir früh genug dran waren, wurde das Highlight, welches eigentlich für den nächsten Tag geplant war, vorgezogen. Wir besichtigten die einzige Edelsteinmine Europas. Beeindruckend schilderte unser Führer, unter welchen Umständen früher die verschiedenen Mineralien und Edelsteine abgebaut wurden. Voller neuer Eindrücke bezogen wir unser Hotel in Idar-Oberstein.

Etwas Zeit hatten wir, um uns frisch zu machen, bevor es in die Altstadt ging. Dort erwartete uns ein Restaurant mit der regionalen Spezialität „Spießbraten“. Drei Finger dick und mindestens 350 g schwer musste das Fleisch Stück sein und das Versprechen wurde auch gehalten. Nahezu gesättigt suchten wir eine Eisdiele auf und konnten dort den wundervollen Nachtisch genießen. Ein Spaziergang durch die Stadt schloss den Abend ab und bei einem gemütlichen Umtrunk ließen wir den Tag vergehen. 

Am Sonntagmorgen genossen wir ein vielseitiges und reichliches Frühstück, bevor es wieder auf die Piste ging. Einem ähnlichen Wegverlauf wie auf der Anreise folgend, machten wir uns auf den Weg zurück in Richtung Süden. In Ramstein, bekannt durch die amerikanische AirBase, gab es ein zweites Frühstück. Dieser zweite Kaffee war auch nötig, da die erneut steigenden Temperaturen den einen oder anderen bereits etwas schläfrig gemacht hatten. 

Vorbei an Kaiserslautern fuhren wir zum bekannten Motorrad-Treff „Johanniskreuz“. Aufgrund der Witterung und des fortgeschrittenen Tages schauten wir jedoch nur kurz nach rechts, um dann links abzubiegen. Ein kleines Sträßchen führte uns im schattigen Pfälzer Wald weiter Richtung Heimat. Der Genuss war allerdings von kurzer Dauer, das Rheintal musste wieder durchquert werden und die dort herrschenden Temperaturen ließen uns hoffen, bald den Schwarzwald erreicht zu haben, ein letzter Kaffeestopp in Bühl musste trotz Hitze aber sein. Über dessen Höhen ging es weiter im Richtung Heimat.

Ein letzter Tankstopp in Hopfau und schon hieß es, nach zwei schönen Tagen, Abschied zu nehmen. Die Gruppe zerstob in verschiedene Richtungen, nicht ohne sich beim Guide für die tolle Organisation bedankt zu haben.

Und nun freut sich jeder bereits auf die Herbst-Tour am 11. Oktober.